Kollektiv3:6Koeln
Lola Rubio | Violine
Moritz Baerens | Kontrabass
Jennifer Seubel | Flöte
Ramón Gardella | Schlagzeug

Christoph Stöber | Klavier
Sofia von Atzingen | Viola
Joaquín Sáez Belmonte | Saxophon


Uraufführung der ausgewählten Werke

Jonah Haven
great, another ditch (2019)
for speech-giving violinist, alto flute, percussion, and viola
Uraufführung

Anahita Abbasi
The wind will carry us (2019)
for flute, percussion, piano, violin, viola, double bass
Uraufführung

Duoni Liu
SAME same but different (2019)
for violin, viola, double bass and percussion
Uraufführung

Pause

Preisvergabe durch Louwrens Langevoort und die Jury

Żaneta Rydzewska
after all (2017)
für Altsaxophon und Klavier

Pause gegen 18:45 | Ende gegen 19:30

Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal

Jury
Miroslav Srnka, Prof. für Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Chaya Czernowin, Komponistin
Laura Hovestadt, Bratschistin im Kollektiv3:6Koeln
Werner Wittersheim, WDR

Das Konzert im Radio: Donnerstag, 04.06.2020, 20:04, WDR3 Konzert


Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

ACHT BRÜCKEN


Kollektiv3:6Koeln – das Ensemble, das die besten Beiträge zum ACHT BRÜCKEN Kompositionswettbewerb 2020 vorstellt, ist in seiner Art wohl einmalig: Drei der neun Mitglieder sind selbst »nur« Komponistinnen und Komponisten und somit an den Aufführungen nicht direkt beteiligt. Doch sie vermitteln den sechs Interpreten im täglichen Austausch tiefe Einblicke in alle Fragen zeitgenössischen Komponierens. Violine, Viola, Kontrabass, Flöte, Klavier und Schlagwerk – diese Ensemblebesetzung oder ein Teil daraus war allen Bewerberinnen und Bewerbern um den Kompositionspreis vorgegeben.
Außer Konkurrenz erklingt im Finalkonzert zusätzlich noch ein Stück für Altsaxophon und Klavier. Es stammt von Żaneta Rydzewska, der Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiatin 2019 der Stadt Köln, und trägt den doppelt interpretierbaren Titel »after all«. »Nach allem« kann er bedeuten und die Frage aufwerfen, welchen Wert die Techniken, Klänge und ästhetischen Vorstellungen früherer Epochen heute noch haben. Doch unabhängig von der Antwort schreiten junge Komponistinnen und Komponisten, Interpretinnen und Interpreten, Zuhörerinnen und Zuhörer voran – »after all« heißt schließlich auch »trotz allem«.