asamisimasa
Ellen Ugelvik | Keyboards
Kristine Tjøgersen | Klarinetten
Tanja Orning | Violoncello
Håkon Stene | Percussion
Anders Førisdal | Gitarre, E-Gitarre


Warped Type
Andreas Huck | visuals
Roland Nebe | visuals


Mirela Ivičević
Neues Werk (2020)
für Klarinette, Violoncello, Percussion, Gitarre und Keyboard
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Vasiliki Krimitza
, aus tausend Stimmen (2020)
für Klarinette, Violoncello, Gitarre, Percussion und Klavier
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Annesley Black
orrery songs (2020)
für Klarinette, Violoncello, Gitarre, Percussion und Keyboard
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Pause

Klaus Lang
bright darkness. (morning) (2017)
für Bassklarinette, Violoncello, E-Gitarre, Percussion und Keyboard

mit Visuals von Warped Type

Pause gegen 18:45 | Ende gegen 20:00

Ort: Klaus-von-Bismarck Saal

Das Konzert im Radio: Samstag, 13.06.2020, 20:04, WDR3 Konzert


Gefördert von der Kunststiftung NRW

ACHT BRÜCKEN


Objektiv betrachtet ist Musik nichts anderes als hörbar gemachte Zeit – das betrifft ihre Proportionen ebenso wie ihren Rhythmus und sogar die Höhe jedes einzelnen Tons. Eine sehr subjektive Sache ist dagegen unsere Wahrnehmung von Musik. Wie ändert sie sich, während die Zeit verstreicht, und wie beeinflusst Musik umgekehrt unser Zeitempfinden? Diesen Fragen geht der Österreicher Klaus Lang in seinem Stück »bright darkness« nach.
Drei Komponistinnen, drei Aufträge – und drei unterschiedlich tiefe Einblicke in die Arbeit an Werken, die Bezüge zum Festivalthema »Kosmos« haben können, aber nicht müssen. Von Mirela Ivičević weiß man nur, dass sie generell gerne das subversive Potenzial der Klänge erkundet und aus Realitätssplittern alternative, surreale Welten collagiert. Dagegen nennt Vasiliki Krimitza bereits Ideen und Eindrücke, die die Konzeption ihres noch namenlosen Werks begleiten: Gedanken aus Rilkes »Notizen zur Melodie der Dinge«, Goyas Gemälde »Saturn verschlingt eines seiner Kinder« oder die Galaxie W2246-0526, die aktuell ihre Nachbarn »kannibalisiert«. Annesley Black hat bereits einen Arbeitstitel: Er lautet »orrery songs« und bezieht sich auf ein zahnradgetriebenes Gerät, das den Umlauf der Planeten um die Sonne veranschaulicht. Eine ähnliche, eigens konstruierte Maschine wird neben menschlichen Akteuren an der Uraufführung beteiligt sein.