Das Festival seit 2011

Das Glashaus | 30.4. Theater im Bauturm ©Jörg Hejkal
Einstürzende Neubauten | 3.5. Kölner Philharmonie ©Jörg Hejkal
Unsuk Chin | 6.5. ACHT BRÜCKEN Lounge ©Jörg Hejkal

2017 | Ton. Satz. Laut.

Bereits zum siebten Mal und mit fast 23.000 Besuchern fand 2017 das Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln statt und erkundete unter dem Motto »Ton. Satz. Laut.« das Verhältnis von Musik und Sprache. Eröffnet wurde das Festival mit Musik der Zeit an außergewöhnlichen Orten der Stadt: Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln bespielten mit der Reihe LIFT! den LANXESS Tower, im Theater im Bauturm kam Hans Wüthrichs »Glashaus« zur Aufführung und das Gürzenich-Orchester Köln platzierte sich in den Sartory-Sälen mitten im Publikum. Hörgenuss pur im Konzertsaal der Kölner Philharmonie wurde geboten mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und Peter Eötvös` »Stotteroratorium« sowie den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie, die u. a. das Mundorgelwerk »Šu« der gebürtigen Südkoreanerin und Porträtkomponistin Unsuk Chin aufführten.

Fast 5000 Besucher lauschten beim ACHT BRÜCKEN Freihafen aufmerksam den Konzerten von Das Neue Ensemble und dem Ensemble Modern, sahen Filme von Mauricio Kagel und erforschten die Arbeit des Kölner Willkommenschors sowie elektroakustische Musik mit dem Experimentalstudio des SWR.

Eine große Plattform hat ACHT BRÜCKEN 2017 Künstlern geboten, die das Themenpaar Musik und Sprache eher spielerisch-experimentell umsetzten und dabei mit Pop-, Jazz- oder Weltmusik in Beziehung gingen. Unter ihnen die Experimental-Rockband Einstürzende Neubauten, das HipHop-Projekt »Spitting Chamber Music« mit stargaze, Inna Modja, Käptn Peng, Malikah und Spank Rock, das lyrisch-rhythmische Weltmusik-Event »Trommelsprachen«, die niederländische David Kweksilber Big Band, die Vokalakrobatin Hannah Silva, sowie der Poetry-Art Künstler Saul Williams samt Mivos Quartet. ON@ACHT BRÜCKEN präsentierte feinste Sezierung von Lauten und phonetische Kunststücke mit Scott Fields »Beckett Suite«, Camilla Hoitenga und dem Kölner Sprachkunstensemble sprechbohrer.  

Unsuk Chin – die Porträtkomponistin 2017 – überzeugte durch ihre charismatische Präsenz, zwei Porträtkonzerte und insgesamt 13 aufgeführte Werke, u. a. in Konzerten mit dem Ensemble intercontemporain und dem SWR Symphonieorchester, dem Ensemble Musikfabrik, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem Orchester der Hochschule für Musik und Tanz.

Festival Impressionen 2016


DITIB Sufi-Ensemble | 30.4 Kölner Zentralmoschee ©Jörg Hejkal
Misa a Buenos Aires | 1.5. St. Mariä Himmelfahrt ©Jörg Hejkal
Six pianos | 3.5. Kölner Philharmonie ©Jörg Hejkal

2016 | Musik und Glaube

Unter dem Motto »Musik und Glaube« wurde 2016 von über 26.000 Besuchern die klingende Welt der Spiritualität in verschiedenen Kulturen und Religionen erkundet. Eröffnet wurde das Festival in Kölner Gotteshäusern: Neugierig lauschte das Publikum dem DITIB Sufi-Ensemble in der Kölner Zentralmoschee und folgte der Werkschau der diesjährigen Porträtkomponistin Galina Ustwolskaja durch das Ensemble Musikfabrik in St. Michael und St. Aposteln. Zu später Stunde klang der Abend mit einer Ambientnacht aus. Über 600 Chorsänger und Solisten gestalteten in der Minoritenkirche, St. Mariä Himmelfahrt, dem WDR Funkhaus und der Kölner Philharmonie den ACHT BRÜCKEN Freihafen mit Chorwerken des 20. und 21. Jahrhunderts – den krönenden Abschluss bildete die Aufführung von Olivier Messiaens »La Transfiguration de Notre-Seigneur Jesús-Christ«.  

Die Aufführung von Steve Reichs »Six Pianos« durch Interpreten der Elektronik-Szene wurde ebenso zum Publikums-Highlight wie Leonard Bernsteins »Mass«, die Deutsche Erstaufführung von John Adams‘ »The Gospel According to the Other Mary« und Arvo Pärts »Lamentate« in der Interpretation des Staatlichen Symphonieorchesters Estland. Das Ensemble intercontemporain brachte mit Werken von Johannes Maria Staud, Jonathan Harvey und Gérard Grisey Konzepte des Dies- und Jenseits zum Klingen, das WDR Sinfonieorchester Köln widmete sich u. a. buddhistischer Meditationtechnik mit Harveys  »Tranquil Abiding«.

Das Festival-Konzept der außergewöhnlichen Musik an besonderen Spielstätten im Herzen von Köln ist auch 2016 aufgegangen: Beeindruckend erklang Horaţiu Rădulescus Raummusik durch das Asasello-Quartett in der Trinitatiskirche, Karlheinz Stockhausens »INORI« in der Kunst-Station Sankt Peter, Tamara Stefanovich mit Klaviersonaten Galina Ustwolskajas in der Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente und Michael Ranta in KOLUMBA. Die freie Szene präsentierte mit ON@ACHTBRÜCKEN einen vielfältigen Abend im ehemaligen Ehrenfelder Güterbahnhof JACK IN THE BOX e.V.

Jazz- und Weltmusikfans kamen auch bei der diesjährigen Festivalausgabe auf ihre Kosten: Die Verbindung von Musik und Spiritualität in indonesischer und indischer Tradition wurde dargeboten durch das Ensemble Gamelan Taman Indah und durch Bombay Jayashri. Der Soul- und Hip-Hop-Sänger Faada Freddy inspirierte mit seinem A-cappella-Projekt »Gospel Journey« das Publikum in der Kölner Philharmonie zum Tanzen, die New Yorker Jazz-Formation Zion80 brachte jüdisch-afrikanisch inspirierte Grooves in den Stadtgarten und die Künstler der ACHT BRÜCKEN Lounge sorgten für den richtigen Sound im Festivalzelt. Mit 60 Veranstaltungen, täglichen Lunch-Konzerten, 15 Uraufführungen und dem Kompositionswettbewerb bot ACHT BRÜCKEN auch 2016 wieder ein Forum für bisher Ungehörtes und die Musik von jetzt.

Festival Impressionen 2015


Heiner Goebbels | 3.5. DEPOT 1 ©Jörg Hejkal
Schorsch Kamerun | 3.5. DEPOT 2 ©Jörg Hejkal
Asko Schönberg | 10.5. Kölner Philharmonie ©Jörg Hejkal

2015 | Musik. Politik?

2015 stellte das Festival ACHT BRÜCKEN sich unter dem Motto „Musik. Politik?“ die Frage, ob und inwieweit die neue Musik politische Handlungen in sich trägt oder sogar selbst zur politischen Handlung wird. Im Fokus stand der Komponist Louis Andriessen, von dem insgesamt 14 Werke aus der Entstehungszeit von 1970 bis 2013 einen Einblick in sein kompositorisches Schaffen gaben. Sein Erfolgswerk „De Staat“ wurde vom Ensemble Modern Orchestra aufgeführt, eine interdisziplinäre Facette des Komponisten präsentierten Asko|Schönberg mit „M is for Man, Music, Mozart“, dem Soundtrack zum gleichnamigen Film von Peter Greenaway. Es gibt Namen, die im Diskurs über Musik und Politik nicht fehlen dürfen. Unter ihnen Luigi Nono, dem ein Abend in der Kunst-Station Sankt Peter gewidmet war, Luciano Berio, dessen „Passaggio“ vom renommierten Ensemble intercontemporain aufgeführt wurde, Heiner Goebbels, der mit „Songs of Wars I have seen“ im Schauspiel im DEPOT erklang, Hans Werner Henze, dessen bewegende Biografie eines Sklaven „El Cimarrón“ die Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente mit Leben füllte und Frederic Rzewski, der sein legendäres Klavierstück „The People United Will Never Be Defeated!“ mit kraftvoller Präsenz im Funkhaus Wallrafplatz selbst interpretierte.

Für die über 20.000 Besucher, die aus gut 50 Veranstaltungen wählen konnten, hatte das Festival zwei Klangkörper der Extraklasse im Angebot. Zu Gast waren das New York Philharmonic mit der Uraufführung von Peter Eötvös’ „Senza sangue“ und die Wiener Philharmoniker mit der Uraufführung von Olga Neuwirths „Masaot / Clocks without Hands“. Insgesamt erklangen 23 Uraufführungen, von denen elf der Prämisse unterlagen, eine „Hymne für ein nicht existierendes Land“ zu sein. Unter anderem stellten sich Georg Katzer, Hèctor Parra, Malika Kishino und Michael Gordon der Herausforderung.

Zu den festen und beliebten Spielplätzen des Festivals gehören ON@ACHT BRÜCKEN, die kostenlosen Angebote wie der ACHT BRÜCKEN Lunch, die ACHT BRÜCKEN Lounge und der ACHT BRÜCKEN Freihafen, der 2015 in ganzen 25 Stunden mit „urbo kune“ die größte Uraufführung des Festivals war. Genreübergreifend nahmen die Künstler aus der Zusammenarbeit mit der c/o pop Stellung: Atari Teenage Riot, Schorsch Kamerun, Susana Baca und Ana Tijoux heizten ihrem Publikum ordentlich ein. Mit ausreichend Material versorgt durfte der Besucher nach elf Festivaltagen dann für sich entscheiden, ob er das Fragezeichen im Motto “Musik. Politik?“ zum Ausrufezeichen machen mochte oder ob noch viele weitere Fragen aufgekommen sind, die die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld lebendig halten.

Dobet Gnahoré ©Künstleragentur
Evelyn Glennie ©Rachel Blackwell
Dirk Rothbrust ©Klaus Rudolph

2014 | Im Puls

Im Jahr 2014 widmete sich ACHT BRÜCKEN unter dem Titel „Im Puls“ dem Gegensatz von menschlichem Puls und maschinellem Takt. 100 Jahre nachdem Henry Ford mit dem ersten permanenten Fließband die Produktion gesteigert und somit die Technisierung und Automatisierung der Gesellschaft beschleunigt hatte, ging das Festival den verschiedenen Aspekten der Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Mensch – Maschine auf den Grund. Im Fokus stand der Komponist György Ligeti mit knapp 30 Werken aus der Entstehungszeit von 1948 bis 2001. Vom SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter dem Dirigenten François-Xavier Roth, dem designierten Generalmusikdirektor der Stadt Köln, wurde unter anderem das Orchesterwerk „Atmosphères“ aufgeführt, bekannt geworden durch die Verwendung in „2001: Odyssee im Weltraum“.

Weitere namhafte Ensemble wie die Bamberger Symphoniker mit Jonathan Nott, das WDR Sinfonieorchester, das Ensemble intercontemporain und das Ensemble musikFabrik sowie das International Contemporary Ensemble brachten Werke von György Ligeti, Igor Strawinsky, Johann Strauß, Pierre Boulez, Frank Zappa und Harry Partch zur Aufführung.

20 Uraufführungen, die Eröffnungsnacht ON@ACHT BRÜCKEN wie auch die fünfte Ausgabe des Internationalen LANXESS-Kompositionswettbewerbs für junge Komponisten gaben jungen Künstlern eine Plattform. Die kostenlosen Angebote des Festivals, das tägliche ACHT BRÜCKEN Lunch und ACHT BRÜCKEN Freihafen am 1. Mai, nutzten insgesamt 9000 Besucher. Und 20 verschiedene Spielorte sorgten dafür, dass das Festival in der Stadt präsent war. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der c/o pop aus dem Vorjahr wurde fortgesetzt und ermöglichte Konzerte mit dem Acid Symphony Orchestra, dem Kammerflimmer Kollektief, Robert Henke, Kreidler und Bohren & der Club of Gore. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln wurde das Afrika-Wochenende des Festivals „Im Puls Afrika“ umgesetzt, das die Spielarten der afrikanischen Musik von traditionell bis innovativ vorstellte.

Bonner Wall ©Heike Fischer
Nicolas Jaar ©Matthias Muff
Enno Poppe ©Klaus Rudoph

2013 | Elektronik - Electronics. Iannis Xenakis

Im Jahr 2013 hat sich ACHT BRÜCKEN mit der dritten Ausgabe und über 30.000 Besuchern als feste Größe im Kölner Konzertleben etabliert. Im Mittelpunkt des Festivals stand vom 30. April bis 12. Mai die elektronische Musik von gestern und heute sowie Werke des griechisch-französischen Komponisten Iannis Xenakis, der die elektronische Musikszene mit seinem mathematischen Kompositionsverfahren maßgeblich prägte. Die zahlreichen renommierten Ensembles wie das Klangforum Wien, das Ensemble Modern, das IEMA-Ensemble und viele andere setzten mit insgesamt über 30 Uraufführungen und vielen experimentellen Programmpunkten musikalische Akzente.

Die erstmalige Zusammenarbeit mit der c/o pop bot zudem Künstlern wie Nicolas Jaar, Matthew Herbert, Burnt Friedman & Jaki Liebezeit und vielen anderen eine Plattform. Zu den wohl außergewöhnlichsten Veranstaltungen gehörte die Festival-Eröffnung in zwei in Fertigstellung befindlichen Kölner U-Bahnhöfen. Die Besucher hatten die Möglichkeit, durch den U-Bahn-Tunnel vom Bonner Wall zum Chlodwigplatz zu flanieren und eine einzigartige Klanginstallation zu erleben. Wie in den Jahren zuvor stellte sich bei ON@ACHT BRÜCKEN die freie Szene Kölns mit ihrer geballten musikalischen Kraft vor. In einem Nachtspaziergang durch besondere Spielstätten am Rheinufer, wie die Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente, zeigte sie, wie breit und qualitativ hochwertig die lokale Szene aufgestellt ist.

Beim ACHT BRÜCKEN Lunch konnte auch 2013 wieder jeder kostenlos den ersten Musikhunger stillen. Der Kindertag in der Kölner Philharmonie stand ebenfalls ganz im Zeichen des Festivals und brachte dem jüngsten Publikum die Musik von Xenakis & Co. nahe. Die Kölner Vokalsolisten und das Ensemble musikFabrik sorgten unter Leitung von Enno Poppe schließlich in der Kölner Philharmonie mit Werken von Karlheinz Stockhausen und einer Uraufführung von und mit Marcus Schmickler für den Abschluss eines äußerst erfolgreichen Festivals.

International Contemporary Ensemble (ICE) ©Liz Linder
Ensemble musikFabrik ©Klaus Rudolph
Ensemble modern ©Manu Theobald

2012 | John Cage - Amerika. Eine Vision

Der Erfolg des Festivals wurde mit der zweiten Ausgabe 2012 gesteigert. Vom 29. April bis 6. Mai 2012 kamen fast 20.000 Zuschauer nach Köln, um die Konzerte und die vielen weiteren Veranstaltungen von ACHT BRÜCKEN zu erleben. Eine Woche lang wurde die Musik von John Cage, anlässlich seines 100. Geburtstags, und der US-amerikanischen Moderne unter dem Titel „John Cage – Amerika. Eine Vision“ in vielen Kölner Spielstätten präsentiert. Auch im Jahr 2012 schrieb das Festival – wie schon im Jahr 2011 - den internationalen Kompositionswettbewerb für junge Komponisten aus. 

Ein musikalischer Spaziergang unter dem Titel „ACHT BRÜCKEN zu John Cage“ führte Cage-Fans an acht ausgewählte Orte in der Kölner Innenstadt, an denen sie über einen Audio-Guide Interessantes über Cages Denken, Komponieren und Wirken erfahren konnten. Eine literarische Matinée, in der u. a. Mary Bauermeister las, sowie die Lunch-Konzerte und themenbezogenen Filmbeiträge rundeten das Festival-Programm ab. 

Besonderen Anklang fand der Video-Wettbewerb zu John Cages Werk 4’33’’ an dem jeder teilnehmen konnte, und der dazu aufforderte, eine eigene Version von 4’ 33’’ zu kreieren. Die Theatergruppe des Gymnasiums Rodenkirchen und die Zentralkapelle Berlin wurden von den Besuchern der ACHT BRÜCKEN Website zu den Gewinnern des Contests gewählt. 
Den Höhepunkt der Veranstaltungen bildete „Ein Tag rund um John Cage“ am 6. Mai 2012: Bei freiem Eintritt wurden in der Kölner Philharmonie, im angrenzenden Museum Ludwig und Filmforum den ganzen Tag über Werke von John Cage und seinen Zeitgenossen gespielt und Filme über Cage gezeigt. Kammermusikalische und groß besetzte Werke wurden dabei u. a. vom Ensemble musikFabrik, dem International Contemporary Ensemble (ICE), von Mitgliedern des Ensemble Modern und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg interpretiert. Rund 4.500 Besucher besuchten diesen ereignisreichen Konzertmarathon, der erst spät am Abend in eine Abschlussparty mündete.

Pierre Boulez ©Deutsche Grammophon/Harald Hoffmann
Manu Katché ©STEPH / VISUAL Press Agency

2011 | Pierre Boulez, Frankreich und die Moderne

Die erste Ausgabe von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln fand zwischen dem 8. und 15. Mai 2011 statt und widmete sich insbesondere der Künstlerpersönlichkeit Pierre Boulez und dessen Werk. Der französische Komponist, Dirigent und Musikschriftsteller gehört zu den wichtigsten Vertretern der Musik der Moderne. Für das ausverkaufte Eröffnungskonzert dirigierte Boulez selbst das Mahler Chamber Orchestra in der Kölner Philharmonie. Auch die Musiknacht ON@ACHT BRÜCKEN, die Musiker und Ensembles der freien Szene Kölns präsentierte, setzte sich mit Boulez’ Werk auseinander. Eine weitere Programmfacette des Festivals bildete die zeitgenössische Musik Frankreichs, die z. B. von den bedeutenden Jazz-Musikern Manu Katché und Baptiste Trotignon vertreten wurde. Mit etwa 9.000 Besuchern wurden die Erwartungen der Organisatoren weit übertroffen. Das Festival erlebte damit eine überaus erfolgreiche Premiere.