Alexander Schubert | Komponist
Jonathan Harth | Wissenschaftliche Beratung


Alexander Schubert im Gespräch mit Virtual-Reality Forscher Dr. phil. Jonathan Harth


Gefördert durch die Kunststiftung NRW



ACHT BRÜCKEN in Zusammenarbeit mit der DuMont Mediengruppe

Komponist und Soziologe – was haben sie einander zu sagen? Vermutlich recht viel, wenn sich die jeweiligen Schwerpunktthemen derart nahe stehen wie bei Alexander Schubert und Jonathan Harth. Schubert hat neben Komposition auch Informatik und Kognitionswissenschaft studiert. Seine »performative Installation« mit dem Titel »Sleep Laboratory« versetzt vom 5. bis 7. Mai die Besucher der DuMont Kunsthalle in eine virtuelle Realität, lässt sie computergestützt in Traumwelten eintauchen und an ihrer Wahrnehmung zweifeln. Virtual Reality zählt auch zu Harths Spezialgebieten. Der in Witten/Herdecke lehrende Soziologe befasst sich mit den Auswirkungen der neuen technischen Möglichkeiten auf unsere Selbst- und Weltsicht, mit ihren Chancen und Risiken für unser Zusammenleben. Was bedeutet es, neue Wirklichkeiten frei von materiellen Begrenzungen gestalten zu können? In anderen Umgebungen, anderen Körpern zu leben, andere Identitäten anzunehmen? VR revolutioniert nicht nur Videospiele, sondern ebenso Architektur, Chemie, Medizin und vieles mehr. Auch die Kunst?