KARL HUML | Bassbariton
ASKO|SCHÖNBERG
ED SPANJAARD | Dirigent


Richard Ayres
No. 50 (The Garden)
für Bass solo, Ensemble und Soundtrack. Text vom Komponisten, Worte von Dante, Leopardi, Shakespeare, Poe, Rossetti und anderen integrierend. Mit Visuals von Martha Colburn.


Ende gegen 20:15


Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt durch KOTTMAIR Architekten


ACHT BRÜCKEN

Dass Musik Bilder in uns wachrufen kann, ist jedem geläufig. In Richard Ayres‘ gut einstündigem »No. 50 (The Garden)« ist es ein bisschen umgekehrt. »Der Garten der Lüste«, ein Gemälde von Hieronymus Bosch, ist der zentrale Bezugspunkt, daneben aber auch Dantes »Göttliche Komödie«. Bei der Suche nach dem tieferen Sinn gräbt sich ein Mann durch seinen Garten und kommt am Ende nur wieder bei sich selbst heraus. Ein groteskes Drama, tragikomisch und voll schwarzen Humors. Die ausgesprochen visuelle Musik wird ihrerseits von Bildsequenzen der Experimentalfilmerin Martha Colburn grafisch und szenisch untermalt. Ein dicht verwobener Reigen aus bewegtem Bild, Klang, Erzähl- und Gesangstexten, für die der Komponist u. a. Anleihen bei Dante, Shakespeare und Poe gemacht hat. Ayres‘ Komposition ist dabei in einem ähnlich konkreten Sinn narrativ wie Colburns Film rhythmisch und musikaffin. Animiertes Musiktheater? Musikalischer Cartoon? Instrumentierte Gothic Novel? »Kino zwischen den Ohren« nennt es Richard Ayres.


The X, Video

Dutch Drone Gods, Drohnenvideo

PME Tecnica - Koen Keevel, Ton

Fedor Teunisse, Regie

Eine Koproduktion von Asko | Schönberg und ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln