SILVIA DIERKES | Zeichnung


Silvia Dierkes zeichnet zu Katharina Rosenbergers "blur" (Bandeinspielung)


Wir danken dem ensemble für neue musik zürich für die Erlaubnis zur Nutzung der Aufnahme.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes


ACHT BRÜCKEN

»Schrille Lichter, Neonanzeigen in allen Farben, verschwommen in der Ferne, dann sind sie schon vorbei. Sie alle flackern und zittern auf den kräuselnden Wellen, nur der Mond ist auffällig still. Rot – Gelb – Grün, das Spiel der Ampeln, ansonsten rauscht es nur.« Eine nächtliche Taxifahrt durch New York wird zum synästhetischen Spiel der Sinnesreize. Und zur Inspirationsquelle für »blur«, ein Ensemblestück der Schweizer Komponistin Katharina Rosenberger. Zu dieser Musik nun wieder Bilder zu finden, hat sich Silvia Dierkes vorgenommen. Die in Duisburg lebende freie Kommunikationsdesignerin führt in ihrem Portfolio unter anderem Live-Zeichnen auf der Bühne und einen »Portraitautomaten« für Privatfeiern und Firmenevents: Wie ein Passfoto-Automat produziert diese »Maschine« Bildnisse im Minutentakt – nur eben liebevoll gezeichnet von der hinter den Kulissen wirkenden Künstlerin. In der Comicszene wurde Dierkes mit ihrem Debüt »1974« bekannt – einer Bildergeschichte über Geschlechterrollen in einem ganz normalen deutschen Haushalt des Titeljahrs.


Eine Eigenproduktion von Silvia Dierkes.