Valerij Lisac | Inszenierung
Ursula Kriesten | Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin


Valerij Lisac im Gespräch mit der Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin Dr. Ursula Kriesten


Ende gegen 12:30


Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 


ACHT BRÜCKEN

Ein Lieblingslied ertönt – und wie aus dem Tiefschlaf erwachend leuchten Augen auf, setzen sich müde Körper in Bewegung, erheben sich Stimmen. Wer beruflich oder privat mit demenzerkrankten Menschen zu tun hat, erlebt immer wieder, wie ein auslösender Reiz eine ganze Flut von Erinnerungen und Emotionen aktivieren kann. Umkehren oder stoppen lässt sich das Fortschreiten der Krankheit leider nicht. Doch bestimmte Aktivitäten können Menschen, die gegen den Gedächtnisverlust und die Auslöschung der eigenen Identität ankämpfen, noch lange Freude bereiten, ihnen einen Zugang zur Welt und zum eigenen Ich ermöglichen. Wie Musikhören und Singen auf ihre und unser aller Fähigkeiten des Wahrnehmens, Erinnerns, Denkens und Kommunizierens wirkt, darüber spricht der Komponist und Dokumentarfilmemacher Valerij Lisac mit der Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin Dr. Ursula Kriesten.