MANUEL GÖTTSCHING | Elektronik


Manuel Göttsching
E2-E4
für Synthesizer, Drumcomputer, Gitarre


ACHT BRÜCKEN

Nachholtermin für Montag, 04.05.2020, 20 Uhr.

Bereits erworbene Karten für den 04.05.2020, 20 Uhr und den 28.03.2021, 21 Uhr behalten ihre Gültigkeit für den Nachholtermin. 

Sollten Sie den Nachholtermin nicht wahrnehmen können, so ist eine Kartenrückgabe möglich. Bitte wenden Sie sich hierzu frühestens ab 15.02.2021 bis 15.05.2021 an die Vorverkaufsstelle, bei der Sie die Karten erworben haben, und legen diese vor.

(Stand: 06.02.2021)

»E2-E4« zählt zu den zweifellos bedeutendsten Schachzügen der Musikgeschichte. Der Titel meint eine kurze Bewegung des Königsbauern, eine Standarderöffnung eigentlich, die dem Berliner Manuel Göttsching überraschend neue musikalische Spielräume verschafften. Von 1981 datiert das Stück für Gitarre, Synthesizer und Drumcomputer, ein einziger Track, seinerzeit noch auf zwei Seiten einer Vinyl-LP gepresst und seither unzählige Male variiert, zitiert, kopiert und remixt.

Die selbstähnliche Wiederholung, ein universelles Strukturprinzip in der belebten wie unbelebten Natur, findet hier ihre ästhetische Entsprechung. Softe, einnehmende Grooves verbinden klassischen Minimalismus à la Steve Reich und Philip Glass mit Techno und Ambient. Göttsching, in den frühen 1970er Jahren Mitbegründer der deutschen Krautrockszene um Guru Guru, Tangerine Dream und sein eigenes Trio Ash Ra Tempel, war seinerzeit bereits eine bekannte Größe. Aber erst für »E2-E4« ernannte ihn der britische Guardian zum »Göttfather« der elektronischen Musik.