DAVID MOSS | Stimmperformance
SARAH LINDERMEYER | Drahtseil
KLANGFORUM WIEN
PATRICK HAHN | Dirigent

MIRELLA WEINGARTEN | Regie
ANDREAS SCHÄFER | Dramaturgie
MARTIN REPKA | Filmprojektion


I. WÖLFE

Björn Wilker
Die Quelle des Unbekannten.

Carola Bauckholt
Die Flunder
für Flöte, Klarinette, Saxophon, Fagott, Horn, Posaune, Schlagzeug und Akkordeon. Film: Elizabeth Hobbs

II. GOOD OR BAD

Katharina Rosenberger
blur
für Flöte, Saxophon, Schlagwerk, Klavier, Violine und Violoncello

Eva Reiter
Lickalike
für Ensemble mit Film (mit Vokalsolo und Textprojektion). Film: Rebecca Blöcher

III. ANGST

Improvisationen für Ensemble und Vokalsoli

IV. UNRUHE

Bernhard Lang
Monadologie XII
für Bläser, Akkordeon, Klavier, Kontrabass und zwei Schlagzeuger

V. TRÖSTENDE DINGE

Rebecca Saunders
Sole
Trio in Fis für mobiles Akkordeon, Schlagzeug und Klavier

Ying Wang
Music Box
für Ensemble, Film und Electronics. Film: Johanna Kozuch

VI. BEWUSSTSEIN

Charles Ives
The Unanswered Question
für Trompete, vier Flöten und Streicher

Iris ter Schiphorst
Suggestion of least resistance
für Film und Ensemble. Film: Michelle und Uri Kranot

EPILOG

Michael Pelzel
...Dance of the magic waterbells...
für großes Ensemble


keine Pause | Ende gegen 21:30


Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes


ACHT BRÜCKEN

»Ja, aber die anderen zahlen doch auch keine Steuern. Ja, aber nach Mallorca kann man doch nicht mit dem Fahrrad fahren. Ja, aber ...« Alltägliche Rechtfertigungen gegen das Gebotene, nämlich die Zumutung, sich solidarisch zu verhalten und nachhaltig zu wirtschaften. Unter dem Motto »Happiness – Seriousness A Counterpoint« haben Klangforum Wien und Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten ein Programm in fünf Kapiteln und einem Epilog rund um den ewigen Kampf zwischen Gier und Mitgefühl, Profitstreben und Gemeinsinn konzipiert. Ein hochaktuelles und zugleich uraltes Problem – Stimmkünstler David Moss beleuchtet es mittels einschlägiger Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Einen Kontrapunkt bilden kurze poetische Meditationen, die sich nicht einordnen lassen und an das Eigenleben der Dinge jenseits aller Zweckbindung erinnern. Dazu fünf vom Ensemble eigens in Auftrag gegebene Kurzfilme zum Thema, eine Seiltänzerin und natürlich neue Musik – ein Abend über nichts Geringeres als die Natur des Menschen und die Zukunft der Welt.