O Yuki Conjugate
Drew McDowall |


O Yuki Conjugate

Pause

Drew McDowall presents Coil's Time Machines

Ende gegen 23:00

Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk aufgezeichnet. Der Sendetermin wird später bekanntgegeben.


ACHT BRÜCKEN


»Time Machine« ist ein zentrales Stück für den 1961 geborenen, schottischen Elektro-Musiker und Performance-Künstler Drew McDowell. Mitte der 1990er Jahre konzipierte er die viersätzige Suite, deren jeweilige Parts nach chemischen Verbindungen von psychedelisch-halluzinogen Drogen benannt worden sind.
»Vier Töne, die die Reise durch die Zeit erleichtern« verspricht der Untertitel in Hinblick auf die vier elektronisch erzeugten Töne jedes Satzes, um die sich eine Klangschicht nach der anderen legt, und die den Dichtegrad der entstehenden Drones bestimmen. Ziel ist es, eine rituelle und archaische, elektronische Musik zu entwickeln und den Hörer in einen tranceartigen Zustand zu versetzen – ähnlich wie bei religiösen Riten.
Auch aus Großbritannien stammt die zweite Formation des Konzertabends: O Yuki Conjugate, 1982 in Nottingham unter anderem von Roger Horberry und Andrew Hulme gegründet. Auch hier sind einzelne, elektronisch erzeugte Töne meist Ausgangspunkt für musikalische Prozesse, an deren Ende gleichermaßen kompakte wie pulsierende Drones stehen. Die Grenzen zwischen zwischen Klang und Geräusch sind fließend. Möchte man die Soundgebilde dennoch verorten, so tut man ihnen mit dem Label »dirty ambient«, welches die Band sogar selbst vergeben haben soll, gewiss nicht Unrecht.