ERIC HOUZELOT | Sprecher
TRIO RUÍDO VERMELHO
FRANCESCO DILLON | Violoncello
NUNO AROSO | Percussion
LUÍS ANTUNES PENA | Elektronik
REMIX ENSEMBLE CASA DA MÚSICA
PETER RUNDEL | Dirigent
WORTEN DIGITÓPIA | Elektronik


Igor C Silva
You should be blind to watch TV
für Ensemble und Elektronik

Luís Antunes Pena
Das Gedächtnis Gebrauchsanweisung
für Violoncello, Perkussion (Baschet), Elektronik und Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und Casa da Música
Uraufführung

Pause

Heiner Goebbels
La Jalousie. Geräusch aus einem Roman
(nach Alain Robbe-Grillet)

Bernd Richard Deutsch
Dr. Futurity
für Ensemble


Ende gegen 21:40


Gefördert durch die Kunststiftung NRW und vom Kuratorium KölnMusik e.V.


ACHT BRÜCKEN

Musik und Realität, visuelle Eindrücke und ihre akustischen Entsprechungen – dieses Themenfeld erkunden die vier Werke des Programms mit den portugiesischen Ensembles Remix und Ruído Vermelho. Igor C. Silvas »You should be blind to watch TV« lässt sich als komponierte Kritik an der Konsumwelt des Fernsehens verstehen. Dagegen beschäftigt sich Luis Antunes Pena in »Das Gedächtnis  Gebrauchsanweisung« auf mehreren Ebenen mit den Bedingungen einer Konzertsituation: Hör-Erinnerungen treten in Wechselwirkung mit dem Hier und Jetzt, live gefilmte Bilder aus dem Saal mit elektronischen und konventionell erzeugten Klängen. Heiner Goebbels liefert mit »La Jalousie« eine Art Soundtrack zum gleichnamigen Roman von Alain Robbe-Grillet. Und Bernd Richard Deutsch begibt sich mit »Dr. Futurity« auf die Spuren des Science-Fiction-Pioniers Philip K. Dick, lässt Bilder von interplanetaren Reisen und phantastischen Monstern vor unseren inneren Augen entstehen.


Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk aufgezeichnet. Der Sendetermin wird später bekannt gegeben.