SIMON HÖFELE | Trompete
EUROPEAN WORKSHOP FOR CONTEMPORARY MUSIC
RÜDIGER BOHN | Dirigent


Matthias Pintscher
celestial object I
für Trompete und Ensemble
aus: sonic eclipse

Matthias Krüger
craving your kiss
für großes Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und dem Deutschen Musikrat
Uraufführung

Teoniki Rożynek
Float
für Ensemble
Kompositionsauftrag vom Warschauer Herbst
Uraufführung

Pause

Tristan Murail
Le Lac
für Ensemble


Gefördert von der Kunststiftung NRW


ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit den Förderprojekten Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats und dem Warschauer Herbst

Diese als Nachholtermin vom Sonntag, 10.05.2020, 17 Uhr im Klaus-von-Bismarck-Saal geplante Veranstaltung kann leider nicht stattfinden.

Information zur Ticketrückgabe und Erstattung:

Zur Erstattung des Kartenpreises wenden Sie sich bitte frühestens ab 15. Februar 2021 und spätestens bis zum 30. September 2021 an die jeweilige Vorverkaufsstelle, bei der Sie Ihre Karten erworben haben.

Information zur Erstattung für Kartenkäufe über die Philharmonie-Hotline 0221 280 280 und den Webshop koelner-philharmonie.de:

Die Erstattung erfolgt durch unseren Vertriebspartner DERTICKETSERVICE.DE automatisch innerhalb der nächsten zwei Monate auf das bei Ihrer Kartenbestellung angegebene Zahlungsmittel oder das von Ihnen schon benannte Girokonto. Eine Rücksendung der Eintrittskarten ist nicht notwendig.

(Stand: 06.02.2021)

Himmelskörper, auf denen völlig andere Bedingungen herrschen als auf unserem Planeten, könnten Sinnbild sein für die unvertrauten, doch in sich schlüssigen Klangwelten zeitgenössischer Musik. Matthias Pintscher schiebt in seinem dreiteiligen Zyklus »sonic eclipse« zwei solcher Objekte bis zur vollständigen Abdeckung übereinander. Wir erleben jedoch das noch unverdunkelte »celestial object I«, in dem eine Solotrompete den fremdartig schönen Ton angibt.


Zwei neue Kompositionen folgen, darunter eine von Matthias Krüger, der 2015 Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiat der Stadt Köln war. Dann eine erneute Klangreise in kosmische Weiten: Tristan Murail nennt seine Komposition zwar »Le Lac«, der See. Doch das Gewässer, dessen jahreszeitliche Veränderungen er nahe seinem Haus nördlich von New York beobachten konnte, dient ihm als »bescheidenes Symbol für das Universum«. Keine Naturidylle hat Murail im Sinn, sondern das »Wechselspiel zwischen Dauerhaftigkeit und Unbeständigkeit« sowie »die Ordnung und Einfachheit, die sich an die Brust des Chaotischen und Komplexen schmiegt.«