ASAMISIMASA
ELLEN UGELVIK | Keyboard
KRISTINE TJØGERSEN | Klarinette
TANJA ORNING | Violoncello
HÅKON STENE | Percussion
ANDERS FØRISDAL | Gitarre
WARPED TYPE
ANDREAS HUCK | Live-Video
ROLAND NEBE | Live-Video


Mirela Ivičević
Exhale Stardust
für Klarinette, Violoncello, Percussion, Gitarre und Keyboard
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Vasiliki Krimitza
, aus tausend Stimmen
für Klarinette, Violoncello, Gitarre, Percussion und Klavier
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Annesley Black
orrery songs
für Klarinette, Violoncello, Gitarre, Percussion und Klavier
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Pause

Klaus Lang
bright darkness. (morning)
für Bassklarinette, Violoncello, E-Gitarre, Percussion und Keyboard

mit Visuals von Warped Type


Ende gegen 17:00


Gefördert von der Kunststiftung NRW


ACHT BRÜCKEN

Diese als Nachholtermin vom Sonntag, 03.05.2020, 18 Uhr im Klaus-von-Bismarck-Saal geplante Veranstaltung kann leider nicht stattfinden.

Information zur Ticketrückgabe und Erstattung:

Zur Erstattung des Kartenpreises wenden Sie sich bitte frühestens ab 15. Februar 2021 und spätestens bis zum 30. September 2021 an die jeweilige Vorverkaufsstelle, bei der Sie Ihre Karten erworben haben.

Information zur Erstattung für Kartenkäufe über die Philharmonie-Hotline 0221 280 280 und den Webshop koelner-philharmonie.de:

Die Erstattung erfolgt durch unseren Vertriebspartner DERTICKETSERVICE.DE automatisch innerhalb der nächsten zwei Monate auf das bei Ihrer Kartenbestellung angegebene Zahlungsmittel oder das von Ihnen schon benannte Girokonto. Eine Rücksendung der Eintrittskarten ist nicht notwendig.

(Stand: 06.02.2021)

Objektiv betrachtet ist Musik nichts anderes als hörbar gemachte Zeit – das betrifft ihre Proportionen ebenso wie ihren Rhythmus und sogar die Höhe jedes einzelnen Tons. Eine sehr subjektive Sache ist dagegen unsere Wahrnehmung von Musik. Wie ändert sie sich, während die Zeit verstreicht, und wie beeinflusst Musik umgekehrt unser Zeitempfinden? Diesen Fragen geht der Österreicher Klaus Lang in seinem Stück »bright darkness« nach.


Drei Komponistinnen, drei Aufträge – und drei unterschiedlich tiefe Einblicke in die Arbeit an Werken, die Bezüge zum 2020er-Festivalthema »Kosmos« haben können, aber nicht müssen. Von Mirela Ivičević weiß man nur, dass sie generell gerne das subversive Potenzial der Klänge erkundet und aus Realitätssplittern alternative, surreale Welten collagiert. Dagegen nennt Vasiliki Krimitza bereits Ideen und Eindrücke, die die Konzeption ihrer Werke begleiten: Gedanken aus Rilkes »Notizen zur Melodie der Dinge«, Goyas Gemälde »Saturn verschlingt eines seiner Kinder« oder die Galaxie W2246-0526, die aktuell ihre Nachbarn »kannibalisiert«. Annesley Blacks Titel »orrery songs« und bezieht sich auf ein zahnradgetriebenes Gerät, das den Umlauf der Planeten um die Sonne veranschaulicht. Eine ähnliche, eigens konstruierte Maschine wird neben menschlichen Akteuren an der Uraufführung beteiligt sein.