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ACHT BRÜCKEN Schreibschule - Workshop für Musikjournalismus

 

Im Rahmen der ACHT BRÜCKEN Schreibschule wird Studierenden die Möglichkeit geboten, Grundlagen des journalistischen Schreibens über zeitgenössische Musik zu erlernen. In Seminaren, Vorlesungen und Übungen erhalten die Studierenden von Dozenten verschiedener Fachgebiete Einblicke in die zentralen Inhalte des Festivals sowie in unterschiedliche Bereiche des Musikjournalismus, eine Anleitung zum aufmerksamen Hören und werden konkret an das Verfassen verschiedener journalistischer Texte herangeführt (Konzertrezensionen, Interviews, Porträts, Kommentare, Glossen). So spielt die Lektüre paradigmatischer Texte eine zentrale Rolle und in den gemeinsamen Besprechungen der Teilnehmer-Texte, im Rahmen derer die Studierenden ein schnelles und unmittelbares Feedback auf die eigene Arbeit bekommen, werden alltägliche Probleme und Grundlagen der journalistischen Praxis erörtert (Texteinstieg, Allgemeinverständlichkeit, gelungene Abrundung eines Textes, Schreiben unter Zeitdruck, Schreiben auf Länge, Kürzen des eigenen Textes, Kürzen und Redigieren von Fremdtexten, Überschriften). Mit ihren praktischen Übungen begleiten die Teilnehmer das Festivalprogramm mit Kritiken, Blogbeiträgen und Podcasts. Hierfür steht zum einen die Festivalwebsite mit eigenem Blog und Facebook-Seite zur Verfügung, zudem ist angestrebt, die Arbeiten über die klassischen Medien der Öffentlichkeit nahezubringen. Die Teilnehmer erhalten den Workshop kostenfrei sowie freien Zugang zu allen Konzerten in Form eines Festivalpasses. Zu Proben und sonstigen nicht öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen des Festivals wird Zugang nach Absprache mit dem Festivalbüro bewilligt.


Dozent


Holger Noltze (© Rat für Kulturelle Bildung)

Holger Noltze

ist als Musikjournalist und Literaturkritiker u.a. für FAZ, LITERATUREN, Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk und WDR tätig. Seit 1995 als Berichterstatter von den Bayreuther Festspielen. Seit 2001 Moderator der sonntäglichen Gesprächsrunde West.art Talk zu Themen aus Kultur und Gesellschaft. 2000-2005 Ressortleiter für Aktuelle Kultur beim Deutschlandfunk. Von 1996 bis 2004 Gastdozent im Studiengang Literaturvermittlung und Medienpraxis an der Universität Essen. Zahlreiche Veröffentlichungen: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität in der Edition Körber Stiftung, Musikland Deutschland? Eine Verteidigung (Bertelsmann Stiftung), Liebestod. Wagner, Verdi, wir bei Hoffmann und Campe (Musikbuch des Jahres 2013 lt. Kritikerumfrage der Zeitschrift "Opernwelt“). Konzerteinführungen und Initiator der Vortragsreihe Dortmunder Lektionen zur Musikvermittlung im Konzerthaus Dortmund. Seit 2005 Professor am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund (Gründer der B.A./M.A.-Studiengänge Musikjournalismus).