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ACHT BRÜCKEN Schreibschule - Workshop für Musikjournalismus

 

Im Rahmen der ACHT BRÜCKEN Schreibschule wird Studierenden die Möglichkeit geboten, Grundlagen des journalistischen Schreibens über zeitgenössische Musik zu erlernen. In Seminaren, Vorlesungen und Übungen erhalten die Studierenden von Dozenten verschiedener Fachgebiete Einblicke in die zentralen Inhalte des Festivals sowie in unterschiedliche Bereiche des Musikjournalismus, eine Anleitung zum aufmerksamen Hören und werden konkret an das Verfassen verschiedener journalistischer Texte herangeführt (Konzertrezensionen, Interviews, Porträts, Kommentare, Glossen). So spielt die Lektüre paradigmatischer Texte eine zentrale Rolle und in den gemeinsamen Besprechungen der Teilnehmer-Texte, im Rahmen derer die Studierenden ein schnelles und unmittelbares Feedback auf die eigene Arbeit bekommen, werden alltägliche Probleme und Grundlagen der journalistischen Praxis erörtert (Texteinstieg, Allgemeinverständlichkeit, gelungene Abrundung eines Textes, Schreiben unter Zeitdruck, Schreiben auf Länge, Kürzen des eigenen Textes, Kürzen und Redigieren von Fremdtexten, Überschriften). Mit ihren praktischen Übungen begleiten die Teilnehmer das Festivalprogramm mit Kritiken, Blogbeiträgen und Podcasts. Hierfür steht zum einen die Festivalwebsite mit eigenem Blog und Facebook-Seite zur Verfügung, zudem ist angestrebt, die Arbeiten über die klassischen Medien der Öffentlichkeit nahezubringen. Die Teilnehmer erhalten den Workshop kostenfrei sowie freien Zugang zu allen Konzerten in Form eines Festivalpasses. Zu Proben und sonstigen nicht öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen des Festivals wird Zugang nach Absprache mit dem Festivalbüro bewilligt. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der TU Dortmund wird für das letzte Wochenende (10./11. Mai 2014) eine Exkursion zu den Wittener Tagen für Neue Kammermusik angeboten.

 


Die Dozenten


Holger Noltze (© Rat für Kulturelle Bildung)

Holger Noltze

ist als Musikjournalist und Literaturkritiker u.a. für FAZ, LITERATUREN, Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk und WDR tätig. Seit 1995 als Berichterstatter von den Bayreuther Festspielen. Seit 2001 Moderator der sonntäglichen Gesprächsrunde West.art Talk zu Themen aus Kultur und Gesellschaft. 2000-2005 Ressortleiter für Aktuelle Kultur beim Deutschlandfunk. Von 1996 bis 2004 Gastdozent im Studiengang Literaturvermittlung und Medienpraxis an der Universität Essen. Zahlreiche Veröffentlichungen: Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität in der Edition Körber Stiftung, Musikland Deutschland? Eine Verteidigung (Bertelsmann Stiftung), Liebestod. Wagner, Verdi, wir bei Hoffmann und Campe (Musikbuch des Jahres 2013 lt. Kritikerumfrage der Zeitschrift "Opernwelt“). Konzerteinführungen und Initiator der Vortragsreihe Dortmunder Lektionen zur Musikvermittlung im Konzerthaus Dortmund. Seit 2005 Professor am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund (Gründer der B.A./M.A.-Studiengänge Musikjournalismus).


Patrick Hahn (© WDR / Kianmehr)

Patrick Hahn

war 2004-11 Mitarbeiter des WDR bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik sowie den Konzertreihen Musik der Zeit und ensembl[:E:]uropa. Autor und Moderator u.a. für WDR 3, Neue Musikzeitung, das Beethoven-Haus Bonn und das Goethe-Institut. Zusammenarbeit als Dramaturg u.a. mit G. Aperghis, M. Tsangaris, S. Gervasoni und K. Lang. Von 2009-11 Stipendiat der Akademie Musiktheater heute. 2010 Dramaturg des Festivals „Zukunftsmusik“ der Kulturregion Stuttgart und Dramaturgie der CD-Reihe „Edition musikFabrik“ (ECHO Klassik 2011). 2012 erster Preisträger des Reinhard-Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik. Librettist der Musiktheater Die Versuchung des Heiligen Antonius (UA 2012 in Oldenburg) sowie Limbus-Limbo (UA 2012 in Strasbourg). 2013 Lehraufträge an den Musikhochschulen Stuttgart und Luzern sowie Festival-Autor des Grazer musikprotokoll des ORF. 2014 inszeniert Patrick Hahn am Teatro Real Madrid das Wagner-Projekt R. hat wieder schlecht geschlafen in Zusammenarbeit mit Tobias Schwencke und wird als Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt tätig sein. Seit der Spielzeit 2011/12 Dramaturg an der Oper Stuttgart. Gemeinsam mit Mark Andre konzipierte er die Oper wunderzaichen.