Die zeitgenössische Musik in den USA ist so heterogen und vielfältig wie in Europa. Neben Komponisten, die in der Nachfolge von Cage, Fluxus und Konzeptkunst arbeiten, treten zunehmend junge Autoren, die in engem Kontakt mit der europäischen Szene stehen. Viele von diesen jungen Komponisten sind zu Studienaufenthalten in Deutschland gewesen, manche, wie Mark Barden und Evan Gardner, sind nach Berlin gezogen. Mit allen Komponisten steht das ensemble mosaik in enger Verbindung. Die Musik der fünf Werke ist überaus unterschiedlich. So arbeitet Aaron Einbond z.B. mit hörspielartigen „field recordings“, die mit Hilfe einer selbst entwickelten Software instrumentiert werden. Das Ergebnis ist äußerst farbig, überraschend, zugleich aber sehr musikalisch und nicht konzeptkunstähnlich. Das ensemble mosaik verwandelt mit den Komponisten Konzerte in Labore und präsentiert Forschungsergebnisse als Forschungserlebnisse.
ensemble mosaikIm Radio: Mo, 21. Mai 2012, 20:05, WDR 3 Konzert
€
15,–
10,–