Michael M. Kasper | Violoncello
Ueli Wiget | Klavier

Ensemble Modern Orchestra
Brad Lubman | Dirigent


Johannes Schöllhorn contrapunctus VI
aus: Anamorphoses (2001–04)

Johannes Schöllhorn contrapunctus XI
aus: Anamorphoses (2001–04)

Johannes Schöllhorn canon per augmentationem in contrario motu
aus: Anamorphoses (2001–04)

Bernd Alois Zimmermann / Johannes Schöllhorn
Konfigurationen (1954–56/2017)
Instrumentation für Ensemble
Kompositionsauftrag der Bearbeitung von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

Bernd Alois Zimmermann
Konfigurationen (1954-56)
Acht Stücke für Klavier

Bernd Alois Zimmermann
Canto di speranza (1957)
Kantate für Violoncello und kleines Orchester

Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal

Das Konzert im Radio: Mittwoch 06.06.2018, WDR 3 Konzert, 20:04


18:30 Uhr, None : Einführung in das Konzert mit Louwrens Langevoort und Christian Fausch


Die Mitwirkung von Stipendiaten und Absolventen der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) am Ensemble Modern Orchestra (EMO) wird ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert durch die Kunststiftung NRW

ACHT BRÜCKEN


»Metamorphosen – Variationen« – das Festivalmotto könnte hier auch als Konzertüberschrift dienen. Denn Bernd Alois Zimmermanns »Canto di speranza« entstand als Umarbeitung eines früheren Cellokonzerts. Weiterhin lassen sich seine »Konfigurationen« als Variationen über eine einzige Zwölftonreihe verstehen. Diese acht Klavierstücke werden nun durch eine Bearbeitung für Ensemble von Johannes Schöllhorn einer weiteren Metamorphose unterworfen. Schöllhorn, als ehemaliger Kölner Kompositionsprofessor ein Nachfolger Zimmermanns, steuert auch
ein eigenes Werk bei. Es beruht auf Bachs »Kunst der Fuge« und heißt »Anamorphoses« – der Begriff bezeichnet Bilder, die aus verschiedenen Blickwinkeln Unterschiedliches erkennen lassen.