Michael M. Kasper | Violoncello
Ueli Wiget | Klavier

Ensemble Modern Orchestra
Brad Lubman | Dirigent


Johannes Schöllhorn
Anamorphoses (2001-2004)
9 Sätze nach der Kunst der Fuge von J.S. Bach für Kammerensemble

Auszüge

Bernd Alois Zimmermann / Johannes Schöllhorn
Konfigurationen (1954–56/2017)
Instrumentation für Ensemble
Kompositionsauftrag der Bearbeitung von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

Bernd Alois Zimmermann
Konfigurationen (1954-56)
Acht Stücke für Klavier

Bernd Alois Zimmermann
Canto di speranza (1957)
Kantate für Violoncello und kleines Orchester

Ort: Klaus-von-Bismarck-Saal

Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk aufgezeichnet. Der Sendetermin wird später bekanntgegeben.


Die Mitwirkung von Stipendiaten und Absolventen der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA) am Ensemble Modern Orchestra (EMO) wird ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert durch die Kunststiftung NRW

ACHT BRÜCKEN


»Metamorphosen – Variationen« – das Festival motto könnte hier auch als Konzertüberschrift dienen. Denn Bernd Alois Zimmermanns »Canto di speranza« entstand als Umarbeitung eines früheren Cellokonzerts. Weiterhin lassen sich seine »Konfigurationen« als Variationen über eine einzige Zwölftonreihe verstehen. Die acht Klavierstücke werden nun durch Johannes Schöllhorn einer weiteren Metamorphose unterworfen, nämlich für Ensemble bearbeitet. Schöllhorn, als Kölner Kompositionsprofessor ein Nachfolger Zimmermanns, steuert auch
ein eigenes Werk bei. Es beruht auf Bachs »Kunst der Fuge« und heißt »Anamorphoses« – der Begriff bezeichnet Bilder, die nur aus einem bestimmten Blickwinkel oder durch einen speziellen Spiegel zu erkennen sind.