Florentin Ginot | Idee & Konzept, Kontrabass
Olivier Defrocourt | Bühne
Marie-Hélène Pinon | Lichtdesign
Jacques Bouault | Lichtbau und -programmierung
Philipp Skiba | Klangregie


Rebecca Saunders
Fury (2015)
für Kontrabass solo

Helmut Lachenmann
Toccatina (1986/2017)
Studie für Violine allein, Fassung für Kontrabass solo
Uraufführung

Frédéric Pattar
Météore (2017)
für Kontrabass
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

György Kurtág Hommage à John Cage - Elakadó szavak (stockende Worte)
aus: Jelek, játékok és üzenetek (Zeichen, Spiele und Botschaften) (1989–, work in progress)

György Kurtág In Nomine - all’ongherese (Damjanich emlékkő)
aus: Jelek, játékok és üzenetek (Zeichen, Spiele und Botschaften) (1989–, work in progress)

Liza Lim
The Table of Knowledge (2017)
für Kontrabass solo mit Stimme und Präparation
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

Georges Aperghis
Obstinate (2017)
für Kontrabass solo
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

Podiumskonzert

keine Pause | Ende gegen 21:15

Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk aufgezeichnet. Der Sendetermin wird später bekanntgegeben.


Dieses Konzertprojekt wird gefördert durch Impuls Neue Musik

ACHT BRÜCKEN


»Neue Musik bedeutet für mich das Erforschen von Neuem: neuer Klänge, neuer Energie, neuer Gefühle, eines neuen Umgangs mit Musik«, sagt Florentin Ginot, seit 2015 Kontrabassist des Kölner Ensembles Musikfabrik. Sein Instrument bietet solcher Entdeckerlust ein besonders reiches Betätigungsfeld, gerade weil es von den Komponisten in der Vergangenheit fast nur in begleitender Funktion eingesetzt wurde. Ginot stellt den Kontrabass aufs Solistenpodium und mit ihm ein verblüffendes Spektrum spieltechnischer Möglichkeiten jenseits konventionellen Schönklangs. Zu hören sind Uraufführungen originaler Werke, aber auch Stücke, die für Violine konzipiert wurden und nun, von der höchsten in die tiefste Streicherlage versetzt, völlig neu wirken.