Komposition trifft Choreografie

Ein Schülertanzprojekt

2. Mai 12:30 Comedia
Klang-Szene-Transzendenz ©Michael Büsching

Response 2017

Kompositionen von Schülerinnen und Schülern

2. Mai 17:30 Gloria Theater
Response ©Hyou Vielz

MaulAffenFeil

Projekttage für Grundschulen (3./4. Klasse)

Die menschliche Stimme nimmt von jeher eine ganz besondere Stellung unter den Instrumenten ein. Im Kehlkopf gebildet, im Mundraum geformt und vom Atem strukturiert, entspringt ihr Klang unmittelbar dem menschlichen Körper und gibt den persönlichen, künstlerischen und emotionalen Ausdruck unverfälscht wider. KomponistInnen des 20. und 21. Jahrhunderts haben die klanglichen Möglichkeiten dieses vielseitigen Instruments in alle Richtungen ausgelotet und die ganze Bandbreite vom Flüstern über das Sprechen, Rufen und Schreien bis hin zu experimentellen Gesangstechniken in ihren Werken eingesetzt. Grund genug für das Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, die Verbindung von Sprache und Musik unter dem Motto »Ton. Satz. Laut.« unter die Lupe zu nehmen.

In diesem Projekt werden die SchülerInnen an zeitgenössische Vokalmusik herangeführt. Dabei entdecken sie auf spielerische Weise die Gestaltungsmöglichkeiten ihrer eigenen Stimme. Angelehnt an Konzepte heute lebender Komponisten wie Dieter Schnebels »Maulwerke«, »Blasmusik«, »Gesums« oder »Zeichen-Sprache« entwickeln die SchülerInnen an zwei Workshoptagen unter fachkundiger Anleitung eine eigene Musiktheater-Miniatur, die sie selbst aufführen (Ort wird in Absprache mit Ihnen festgelegt).

Den krönenden Abschluss bildet der Besuch eines Konzerts mit dem Studio Musikfabrik, bei dem drei unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf das Thema Sprache zu erleben sein werden: In George Crumbs »Ancient Voices of Children« führt die Sopranistin nicht nur eine breite Palette experimenteller Stimmtechniken vor, sondern bringt mit ihrer Stimme auch die Saiten eines Klaviers zum Klingen. Georges Aperghis hingegen lässt sich beim Komponieren für Instrumente von der Ausdrucksfähigkeit der menschlichen Stimme inspirieren und setzt in »Babil« eine »plappernde« Klarinette ein. Dieter Schnebel wiederum nutzt die theatrale Qualität der menschlichen Stimme und kombiniert sie mit einem höchst ungewöhnlichen Instrumentarium: Seine »Bauernszene« ist ein Stück für Teller, Gläser, Flaschen, Besteck und Stimmen, in dem der Tisch wie für eine Mahlzeit bereit steht, allerdings ohne Essen.

In Zusammenarbeit mit dem Büro für Konzertpädagogik

Informationen für Lehrer (PDF)

Familienworkshops

Mit Musikern der David Kweksilber Big Band

6. Mai 11:00 | Dirigieren mit Handzeichen6. Mai 11:00 | Geschichten erzählen durch Musik6. Mai 12:00 | Pick up a pBone
David Kweksilber Big Band ©Pieter Boersma